Für Dr. Juliane Finke stand bereits am Anfang ihrer Karriere fest, dass sie sich auf die Behandlung und Formung der weiblichen Brust spezialisieren möchte. So konnte sie diesen Schwerpunkt von Anfang an in ihrer Ausbildung legen und erlernte das gesamte Spektrum der plastisch-ästhetischen wie der rekonstruktiven Brustchirurgie.
Dr. Finke studierte Humanmedizin an der Universität Rostock. Nach dem Studium war sie zunächst als Assistenzärztin für allgemeine Chirurgie im Kantonsspital Frauenfeld in der Schweiz tätig, wo sie bereits in die Abteilung für Plastische und Wiederherstellungschirurgie rotierte. Nach ihrer Promotion im Jahr 2008, die sie mit der Auszeichnung „summa cum laude“ abschloss, absolvierte sie ihr chirurgisches Basisexamen in der Schweiz.
Im Anschluss absolvierte sie ihre Weiterbildung in der Klinik für Plastische Chirurgie und Handchirurgie am Universitätsspital Zürich. Hier erlernte sie früh mikrochirurgische Techniken – Fähigkeiten, die es ihr erlauben, besonders anspruchsvolle wiederherstellende Operationen bei Patientinnen mit Brustkrebs, Voroperationen und Bestrahlungen durchzuführen. Dabei wird die weibliche Brust durch mikrochirurgische Transplantation mit Eigengewebe, etwa vom Bauch, Gesäß oder Oberschenkel, rekonstruiert. Auf diesem Gebiet ist sie seit 2007 tätig – anfangs als Assistenzärztin, später als Fachärztin und schließlich von 2014 bis 2018 als Oberärztin.
Im Jahr 2010 trat sie erfolgreich zur europäischen Facharztprüfung an und ist seither Fellow of the European Board of Plastic, Reconstructive and Aesthetic Surgery (FEBOPRAS). Ein Jahr lang wurde sie am Brustzentrum am Englischen Garten der Klinik Dr. Geisenhofer in München bei Professor Feller und Professor Heitmann ausgebildet, die dort die ästhetische und rekonstruktive Brustchirurgie vertraten.
Anschließend setzte sie ihre Tätigkeit am Universitätsspital Zürich fort und komplettierte ihre Ausbildung auf der Verbrennungsintensivstation. Nach sieben Jahren in der Schweiz zog Dr. Finke nach Berlin, wo sie am HELIOS-Klinikum Emil von Behring als Fachärztin und von 2014 bis 2018 als Oberärztin tätig war. Zusätzlich wurde sie als Konsiliarärztin für das Brustzentrum des Krankenhauses Waldfriede eingesetzt, wo sie die plastische und rekonstruktive Brustchirurgie eigenständig vertrat.
Von 2013 bis 2018 war Dr. Finke Stipendiatin der Oskar-Helene-Stiftung und finanzierte damit ihr eigenes Forschungsprojekt über die Früherkennung von Transplantationskomplikationen nach Brustrekonstruktionen. In Kooperation mit dem Proteom-Zentrum der Universität Rostock betreute sie dabei eine Doktorandin, die den Doktortitel mit „summa cum laude“ erhielt. Die Ergebnisse publizierte Dr. Finke in internationalen Fachzeitschriften und in einem Buchkapitel. Zur vollständigen Vita.