Die Intimchirurgie bei der Frau umfasst operative und nicht-operative Korrekturen im Intimbereich – die Verkleinerung der inneren Schamlippen, den Aufbau oder die Straffung der äußeren Schamlippen, die Schamhügelkorrektur und die Behandlung von Narben. Alle Eingriffe führt Dr. Finke persönlich durch.
Unter den Begriff Intimchirurgie fallen verschiedene chirurgische Eingriffe an den Geschlechtsorganen oder den angrenzenden Körperregionen. Diese Eingriffe können medizinisch begründet oder rein ästhetisch motiviert sein.
Die Vulva („weibliche Scham“) bildet die Gesamtheit der primären äußeren Geschlechtsorgane: den Venushügel, die inneren und äußeren Schamlippen und die Klitoris. Von den Schamlippen verdeckt werden die Vagina, die zur Gebärmutter führt, und die kurze Harnröhre, die ihrerseits zur Harnblase führt. Die Schamlippen haben eine wichtige Schutzfunktion: Sie schützen Vagina und Harnröhre vor aufsteigenden Infektionen. Diese Funktion darf durch einen Eingriff nicht beeinträchtigt werden.
Konservativ oder chirurgisch: Die Behandlung ergibt sich aus der Ursache der Beschwerden. Bei der Narbenbehandlung ist die Erstbehandlung meist konservativ – schmerzhafte oder verdickte Narben werden mit intensiver Druck- und Massagetherapie so weit wie möglich ohne Operation gelockert. Erst wenn diese Therapie nicht anschlägt, können Injektionen, zum Beispiel von Kortison, angewendet werden. Die letzte Stufe ist das chirurgische Ausschneiden der Narbe.
Die häufigsten Gründe für eine Schamlippen-Operation sind:
- zu groß empfundene innere Schamlippen
- eine störende Asymmetrie der Schamlippen
- zu klein oder zu schlaff empfundene äußere Schamlippen
Früher hat die Schambehaarung große Bereiche der Schamregion verdeckt. Wenn Frauen die Schamhaare entfernen oder reduzieren, treten manchmal Dinge zum Vorschein, die als störend empfunden werden – wobei die Wahrnehmung sehr individuell ist. Die Beschwerden sind so vielfältig wie die sich daraus ergebenden Behandlungsoptionen. Es ist somit immer eine individuelle Beratung notwendig; die Intimchirurgie ist ein rein individuelles Behandlungskonzept.