Brustchirurgie · Praxis Finke & Frantzen

Brustvergrößerung mit Implantatenin Berlin-Prenzlauer Berg

Kein Körperteil wird derart mit Schönheit und Attraktivität verbunden wie die weibliche Brust. So individuell die Frauen sind, so individuell ist auch die weibliche Brust – geprägt von Anlage, Gewichtsschwankungen, Schwangerschaften, Stillzeiten oder den Wechseljahren. Auf dieser Seite finden Sie alle Informationen rund um die Brustvergrößerung mit Implantaten in Berlin.

Bitte beachten: Die ärztliche Beratung ist eine kostenpflichtige Leistung nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ). Online gebuchte Termine sind verbindlich; die Praxis informiert Sie bei der Terminvergabe über die voraussichtlichen Beratungskosten.

Medizinisch geprüft von Dr. med. Juliane C. Finke und Dr. med. Stephan Frantzen · Fachärzte für Plastische und Ästhetische Chirurgie · Zuletzt fachlich aktualisiert:

Beratung zur Brustvergrößerung in Berlin: Ärztin wählt gemeinsam mit der Patientin die passende Implantatgröße aus
Etwa 1 Stunde OP-Dauer in Vollnarkose –
mit Straffung etwa 3,5 Stunden
1 Nacht kurzstationärer Aufenthalt
in der MEOCLINIC, Friedrichstraße 71
1–2 Wochen bis zur Arbeitsfähigkeit –
Bürotätigkeit meist nach einer Woche
4–6 Wochen Sportpause mit Kompressions-BH,
Spaziergänge ausdrücklich erlaubt
Allgemeine Informationen

Welche Implantate verwenden Dr. Finke und Dr. Frantzen bei einer Brustvergrößerung?

Dr. med. Stephan Frantzen gibt einer Patientin in der Praxis in Berlin Silikonimplantate zum Vergleich in die Hand
Begreifen statt vorstellen: In der Beratung nehmen Sie verschiedene Implantate selbst in die Hand. Foto: Tilman Vogler.

Für Ihre Brustvergrößerung (medizinisch: Mamma-Augmentation) verwenden wir CE-zertifizierte Implantate der Hersteller POLYTECH und Motiva. Wir arbeiten mit der gesamten Produktpalette beider Hersteller und wählen das passende Implantat individuell für Sie aus. Alle unsere Implantate sind Medizinprodukte der Klasse III und werden regelmäßig strengsten Prüfverfahren unterzogen. Auch moderne Implantate können beschädigt werden oder reißen; das kohäsive Gel hält dann zusammen, senkt aber nicht alle Risiken auf null.

Eine Brustvergrößerung ist ein operativer Eingriff, bei dem das Volumen der Brust aufgebaut wird – entweder mit einem Silikonimplantat oder mit körpereigenem Fett (Lipofilling). Über dem oder unter dem Brustmuskel: Diese Entscheidung richtet sich nach Ihrem Gewebe, nicht nach einer Standardregel.

Füllung: In unserer Praxis kommen ausschließlich silikongefüllte Implantate zum Einsatz – mit hochkohäsivem Silikongel, das formstabil ist und nicht ausläuft. Bei Leichtimplantaten (B-Lite) ist dieses Silikongel durch Nanotechnologie mit winzigen Hohlkugeln (Mikrosphären) versetzt: Dadurch sind sie bei gleichem Volumen bis zu 30 % leichter. Das kann bei schwachem Bindegewebe, größeren Implantaten (über 300 cc) oder bei Sportlerinnen von Vorteil sein.

Oberfläche: Je nach Patientin nutzen wir leicht aufgeraute (mikrotexturierte), stark aufgeraute (Polyurethan-beschichtete) oder glatte (nanostrukturierte, SilkSurface/SmoothSilk) Implantatoberflächen. Welche Oberfläche passt, hängt von Ihrem Wunsch und von den anatomischen Gegebenheiten der Brust ab: Im Beratungsgespräch erheben wir den Befund und empfehlen die Oberfläche für Ihre individuellen Bedürfnisse. Die Oberfläche kann unter anderem Kapselfibrose, Lageverhalten und implantatassoziierte Risiken beeinflussen; die Daten erlauben keine einfache Regel „rauer ist besser“. BIA-ALCL wird häufiger im Zusammenhang mit texturierten als mit glatten Oberflächen berichtet – auch das gehört zur individuellen Nutzen-Risiko-Abwägung.

Form: Grundsätzlich unterscheidet man runde, tropfenförmige (anatomisch geformte) und Ergonomix-Implantate. Ergonomix-Implantate sind mit einem besonders weichen, formadaptiven Silikongel gefüllt: Sie sind rund, nehmen aber im Stehen durch das weiche Gel sehr natürlich eine Tropfenform an – sie eignen sich besonders beim Wunsch nach einem natürlichen Ergebnis. Die heutige Produktpalette ist so breit, dass für jede Patientin ein exakt auf ihre Körpermaße abgestimmtes Implantat gewählt werden kann – nach Form des Brustkorbs, Abstand der Brust zum Hals und Anlage der Brust. Auch die Auflagefläche (rund, queroval oder längsoval) und die Projektion (Höhe des Implantats, in bis zu vier Stufen) werden individuell bestimmt: Für eine Frau mit kurzem Abstand zwischen Brust und Hals kann etwa ein querovales Implantat die richtige Wahl sein.

Die richtige Implantatlage

Wann werden Implantate über oder unter dem Brustmuskel eingelegt?

Ob die Implantate bei der Brustvergrößerung über dem Brustmuskel (direkt unter der Haut) oder unter dem Brustmuskel eingelegt werden, hängt im Wesentlichen von zwei Dingen ab: der Dicke der Haut und der Unterhaut-Fettschicht im Dekolleté – und dem Wunsch der Patientin.

Viele Frauen haben im Dekolleté eine sehr zarte Haut mit dünner Unterhaut-Fettschicht. Legt man unter eine solche Haut ein Implantat, bleibt der Übergang sichtbar. Ist die Fettschicht ausreichend ausgeprägt – oder ein sichtbarer Übergang ausdrücklich gewünscht – kann das Implantat epipektoral (über dem Muskel) platziert werden; bei einer leicht hängenden Brust kann das sogar ein Vorteil sein.

Die meisten Frauen wünschen jedoch ein natürliches, gefülltes Dekolleté, das nicht „operiert“ wirkt. Dann bietet sich die Einlage unter dem Brustmuskel an: Der große Brustmuskel wird vom kleinen Brustmuskel getrennt und das Implantat dazwischen platziert. Die Implantattasche wird exakt auf die vorab bestimmte Implantatgröße angepasst, damit das Implantat nachhaltig an der optimalen Stelle sitzt – die Funktion der Muskulatur wird dadurch nicht beeinträchtigt.

Medizinische Illustration der DGPRÄC: Brustimplantat über dem Brustmuskel (epipektorale Lage)
Über dem Brustmuskel (epipektoral): bei ausreichender Gewebedecke oder auf Wunsch – das Implantat liegt direkt unter Haut und Drüse.
Medizinische Illustration der DGPRÄC: Brustimplantat unter dem Brustmuskel (subpektorale Lage)
Unter dem Brustmuskel (subpektoral): die häufigste Wahl – für einen natürlichen, weichen Übergang im Dekolleté.
Zugangswege

Welche Narbe ist die beste?

Bei einer Brustvergrößerung entsteht die Narbe an der Stelle, an der das Implantat in den Körper eingebracht wird. Grundsätzlich gibt es drei Möglichkeiten von Schnitten – und somit Narben:

Unser Standard

In der Unterbrustfalte

Der submammäre Schnitt bietet sich an, wenn keine zusätzliche Hautstraffung nötig ist. Meist versetzt die Vergrößerung die Unterbrustfalte etwas nach unten – die Narbe kann exakt in der Falte oder knapp darüber positioniert werden. Da sie entlang der Hautspaltlinien verläuft, ist im Allgemeinen mit einer zarten Narbe zu rechnen.

Bei zusätzlicher Straffung

Um den Brustwarzenhof

Ist zusätzlich eine Straffung notwendig, empfiehlt sich häufig der periareoläre Schnitt um den Warzenhof: Auf diesem Weg kann überschüssige Haut entfernt werden, ohne dass eine weitere Narbe entsteht. Auf diesem Weg lässt sich die Vergrößerung mit einer Bruststraffung kombinieren.

Aus der Mode gekommen

In der Achselhöhle

Der axilläre Schnitt ist aus der Mode gekommen: Obwohl er entlang der Hautspaltlinien verläuft, erschweren Schweißdrüsen und Haarwurzeln die Wundheilung – das Ergebnis sind häufig verdickte, wulstige Narben, die an dieser Stelle gut sichtbar sind.

Medizinische Illustration der DGPRÄC: die drei Schnittführungen der Brustvergrößerung – Unterbrustfalte, Brustwarzenhof und Achselhöhle
Die drei Zugangswege im Überblick: Unterbrustfalte (Standard), Brustwarzenhof (bei Straffung), Achselhöhle (nicht empfohlen). Illustration: DGPRÄC.
Beratung & Anprobe

Welche Implantatgröße sieht bei meiner Brustvergrößerung gut aus?

Größenprobe bei der Brustvergrößerung: Implantat-Einlagen werden im Sport-BH getestet
Die Anprobe: Mit Einlagen im Sport-BH testen Sie verschiedene Größen direkt an Ihrer eigenen Silhouette.

Welche Implantatgröße bei Ihrer Brustvergrößerung gut aussieht, hängt von vielen Faktoren ab: der Beschaffenheit der Brust, der Weichheit des Gewebes, der Größe der Brustdrüse, dem Brustkorbumfang, davon, ob die Brust etwas hängt – und natürlich von Form und Größe Ihrer Wunschbrust.

Im Beratungsgespräch erörtern wir diese Frage gemeinsam und bestimmen nach gründlicher Untersuchung und Vermessung der Brust die Implantate, die für Sie die richtigen sind. Weil es nicht leicht ist, sich das Ergebnis vorzustellen, können Sie bei uns verschiedene Implantatgrößen mit speziell angefertigten Einlagen in einem Sport-BH testen – so erkennen Sie, welche Größe am besten zu Ihrer Körpersilhouette passt.

Übrigens: Für Frauen, die eine moderate Vergrößerung ohne Fremdmaterial wünschen, kann auch der Aufbau mit Eigenfett eine Alternative sein – wir beraten Sie zu beiden Wegen offen und ergebnisorientiert.

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Wissenswertes

Was ist eine Kapselfibrose?

Ärztliche Brustuntersuchung: Abtasten der Brust zur Kontrolle nach einer Brustvergrößerung
Frühe Stadien tasten sich zuerst: Bei den Kontrollterminen prüfen wir die Weichheit der Kapsel.

Nach der Einlage eines Brustimplantats bei der Brustvergrößerung erkennt der Körper einen Fremdkörper und bildet als natürliche Immunreaktion eine zarte Bindegewebsschicht darum – er „kapselt“ es ab. Diese Hülle entsteht in den ersten drei Wochen und ist zunächst weich: Wie ein innerer BH hält sie das Implantat bei allen Aktivitäten an der richtigen Stelle – eine gute und wichtige Funktion.

In einigen Fällen verdickt und verhärtet sich die Kapsel; dann spricht man von einer Kapselfibrose. Die Häufigkeit lässt sich nicht mit einer einzigen belastbaren Prozentzahl für alle Patientinnen angeben: Sie hängt unter anderem von Implantat, Oberfläche, Position, Operationsgrund, Nachbeobachtungszeit und individuellen Faktoren ab. Eine klinisch relevante Kapselfibrose kann Schmerzen oder eine Formveränderung verursachen und eine weitere Operation erforderlich machen.

  1. Baker I: Eine weiche Kapsel umgibt das Implantat – es tastet sich keine Veränderung.
  2. Baker II: Die Kapsel ist leicht verhärtet, leichte Spannungsgefühle treten auf.
  3. Baker III: Die Kapsel ist mäßig verhärtet, eine beginnende Verformung ist feststellbar.
  4. Baker IV: Die Kapsel ist verhärtet und geschrumpft – Verformungen mit Schmerzen.
Ausgewiesene Expertise: Dr. Finke hat auf der 49. Jahrestagung der Berlin-Brandenburgischen Chirurgischen Gesellschaft (BCG) (2024) zum Thema „Kapselfibrose: Implantat, Position, Indikation – wobei ist das Risiko am geringsten“ vorgetragen. Der Umgang mit Kapselfibrose und Implantatwechsel gehört zu den Schwerpunkten unserer Praxis.
Ehrliche Aufklärung

Welche Risiken gibt es bei einer Brustvergrößerung mit Implantaten?

Eine Brustvergrößerung mit Implantaten hat kurzfristige und langfristige Risiken. Ob der erwartete Nutzen diese Risiken im persönlichen Fall überwiegt, kann erst nach Untersuchung, Beratung und gemeinsamer Abwägung beurteilt werden.

Allgemeine Operationsrisiken wie Nachblutung, Infektion, Thrombose und Embolie bestehen bei jedem Eingriff. Wir senken sie aktiv: durch penible Blutstillung, eine einmalige Antibiotikagabe während der OP (Single-Shot-Antibiose), möglichst kurze Operationszeiten, frühe Mobilisation noch am OP-Tag und eine Anti-Thrombose-Spritze während des kurzstationären Aufenthalts. Auf null senken lassen sie sich dennoch nicht.

Implantatspezifische Risiken sind unter anderem Kapselfibrose, Lage- oder Formveränderung, Schmerzen, verändertes Empfinden, Faltenbildung, Serom, Implantatruptur und weitere Operationen. Silikongelimplantate können unbemerkt reißen; zur Kontrolle können je nach Implantat, Beschwerden und individuellem Risiko Ultraschall oder MRT empfohlen werden. Brustimplantate sind keine lebenslangen Medizinprodukte und müssen im weiteren Leben möglicherweise entfernt oder ausgetauscht werden.

Das seltene BIA-ALCL ist mit Brustimplantaten assoziiert und tritt nach aktuellem Kenntnisstand häufiger bei texturierten als bei glatten Oberflächen auf. Zudem wurden selten Plattenepithelkarzinome und andere Lymphome in der Implantatkapsel gemeldet. Späte einseitige Schwellung, Flüssigkeitsansammlung, Knoten, Formveränderung oder anhaltende Schmerzen sollten zeitnah abgeklärt werden.

Auch Autoimmunphänomene wie das Sjögren-Syndrom, chronische Müdigkeit oder rheumatoide Arthritis wurden im Zusammenhang mit Brustimplantaten untersucht (ASIA-Syndrom, „Breast Implant Illness“). Für einen eindeutigen Zusammenhang gibt es bislang keine hinreichenden Beweise – hier bedarf es weiterer Forschung. Wir sprechen diese Themen im Beratungsgespräch offen an.

Von der Beratung bis zur Nachsorge

So läuft Ihre Brustvergrößerung ab

01

Beratung & Anprobe

Untersuchung, Vermessung der Brust und gemeinsame Implantatwahl – inklusive Größentest mit Einlagen im Sport-BH. Stimmen Wunsch und realistisch Erreichbares nicht überein, sagen wir Ihnen das offen und zeigen Alternativen auf.

02

Vorbereitung

In den zwei Wochen vor dem Eingriff klärt Sie unser Narkosearzt ausführlich auf. In der Woche vor der OP bitte keine blutverdünnenden Medikamente wie Aspirin einnehmen. Am OP-Tag kommen Sie nüchtern in die Klinik.

03

Operation

Die Brustvergrößerung dauert etwa eine Stunde in Vollnarkose und findet kurzstationär in der MEOCLINIC in der Friedrichstraße statt – Sie bleiben eine Nacht. Bei gleichzeitiger Straffung, einer Verkleinerung der Brustwarzen, einem Implantatwechsel oder sonstigen Korrekturen dauert der Eingriff länger; eine Brustvergrößerung mit kompletter Straffung etwa 3,5 Stunden. Operiert werden Sie von der Ärztin oder dem Arzt, die Sie auch beraten haben.

04

Nachsorge

Visiten, Fadenentfernung und Kontrollen übernimmt Ihre Operateurin bzw. Ihr Operateur persönlich. Am Tag nach dem Eingriff machen wir eine Visite, passen Ihre Schmerzmittel an Ihren Bedarf an und entlassen Sie nach Hause – mit Ihren Folgeterminen und einer Notfallnummer, unter der Sie Dr. Finke, Dr. Frantzen oder Herrn Saravia jederzeit erreichen. Sie tragen einen Kompressions-BH für vier bis sechs Wochen – in dieser Zeit bitte auf Sport und schweres Heben verzichten.

OP-Vorbereitung der Brustvergrößerung: der Chirurg zeichnet die Schnittführung und Implantatposition an
Präzision vor dem Eingriff: Unmittelbar vor der Operation wird die geplante Implantatposition und Schnittführung exakt angezeichnet.
Transparenz

Was kostet eine Brustvergrößerung in Berlin?

Die Kosten einer Brustvergrößerung in Berlin lassen sich seriös erst nach der persönlichen Untersuchung beziffern: Wir berechnen sie Ihnen am Ende des Beratungsgesprächs – sie hängen von der Wahl des Implantats, Ihren individuellen Gegebenheiten und davon ab, ob zusätzlich eine Straffung der Haut notwendig ist. Sie erhalten einen schriftlichen Kostenvoranschlag, der alle Positionen ausweist: Operation, Narkose, Implantate, Klinikaufenthalt und Nachsorge.

Als rein ästhetischer Eingriff ist die Brustvergrößerung eine Selbstzahlerleistung – eine Krankschreibung ist nur möglich, wenn die Krankenkasse den Eingriff übernimmt, etwa bei rekonstruktiven Operationen nach einer Brustkrebserkrankung. Ob in Ihrem Fall eine medizinische Indikation vorliegt, klären wir im Erstgespräch.

Ihre Sicherheit

Warum Finke & Frantzen für Ihre Brustvergrößerung?

Expertise

Auf die Brust spezialisiert

Dr. Finke und Dr. Frantzen verfügen über je zwei Facharztanerkennungen und langjährige klinische Erfahrung in der ästhetischen wie rekonstruktiven Brustchirurgie – Dr. Finke als ehemalige Oberärztin und Konsiliarärztin im Brustzentrum, Dr. Frantzen als ehemaliger Chefarzt für Plastische Chirurgie.

Qualitätssicherung

Zertifizierte Implantate

Wir verwenden ausschließlich CE-zertifizierte Implantate von POLYTECH und Motiva – Medizinprodukte der Klasse III. Sie erhalten direkt nach der OP einen Implantat-Pass mit Lage, Operateur und allen Kenndaten Ihrer Implantate; seit 2024 werden Brustimplantate zudem im gesetzlichen Implantateregister Deutschland (IRD) erfasst.

Eine Hand

Beratung, OP und Nachsorge

Wer Sie berät, operiert Sie auch – und führt Visiten, Fadenentfernung und Kontrollen bis zum Abschluss der Behandlung persönlich durch. Sollte Ihre Operateurin oder Ihr Operateur einmal verhindert sein, übernimmt der Partnerarzt die Kontrolle: Beide vertreten dieselben Konzepte in der spezialisierten Brustchirurgie.

Dr. med. Stephan Frantzen und Dr. med. Juliane C. Finke besprechen gemeinsam eine Behandlungsplanung in der Praxis in Berlin-Prenzlauer Berg
Zwei Fachärzte, eine Planung: Dr. Frantzen und Dr. Finke stimmen jeden Eingriff gemeinsam ab. Foto: Tilman Vogler für Finke & Frantzen.

Hinweis zu Vorher-nachher-Fotos: Seit dem 1. April 2006 ist es gesetzlich verboten, Patientinnen Vorher-nachher-Fotos anderer Patientinnen zu zeigen. Wir schützen die Privatsphäre unserer Patientinnen und schließen uns dieser Haltung an – im Beratungsgespräch vermitteln wir Ihnen stattdessen mit Vermessung und Größenanprobe eine realistische Vorstellung Ihres Ergebnisses.

Vorbereitung

Wie bereite ich mich vor?

  • Blutverdünnende Mittel wie ASS, Marcumar oder Ibuprofen setzen Sie nur nach Rücksprache mit uns und Ihrem Hausarzt ab – meist zehn bis vierzehn Tage vorher.
  • Verzichten Sie möglichst zwei bis vier Wochen vor und nach der Operation auf Nikotin. Rauchen verengt die kleinen Hautgefäße und ist der mit Abstand häufigste Grund für Wundheilungsstörungen.
  • Am OP-Tag kommen Sie nüchtern: sechs Stunden nichts essen, zwei Stunden nichts trinken.
  • Organisieren Sie eine Begleitperson für den Heimweg und möglichst für die erste Nacht. Autofahren ist nach einer Narkose 24 Stunden lang tabu.
  • Legen Sie sich vorher zurecht, was Sie danach brauchen: bequeme Kleidung zum Knöpfen, Kompressionswäsche in der besprochenen Größe, Vorräte für einige Tage.

Diese Punkte gelten allgemein. Was in Ihrem Fall gilt – etwa bei Vorerkrankungen oder Dauermedikation –, besprechen wir im Aufklärungsgespräch. Verbindlich ist immer das, was dort vereinbart wird.

Alternativen

Welche Alternativen gibt es?

Nicht jeder Wunsch nach mehr Fülle führt zum Implantat. Im Beratungsgespräch schauen wir zuerst, ob eine kleinere Maßnahme reicht – und sagen Ihnen auch, wenn keines der Verfahren zu Ihrem Befund passt.

Auf einen Blick

Brustvergrößerung: die wichtigsten Eckdaten

Eckdaten zur Behandlung Brustvergrößerung in der Praxis Finke & Frantzen in Berlin
Betäubung & AufenthaltEtwa 1 Stunde – OP-Dauer der Brustvergrößerung in Vollnarkose; mit kompletter Straffung etwa 3,5 Stunden
Weitere Angabe1 Nacht – kurzstationärer Aufenthalt in der MEOCLINIC, Friedrichstraße 71
ImplantatePOLYTECH und Motiva – gesamte Produktpalette, CE-zertifiziert (Klasse III), individuell ausgewählt
Ausfallzeit1–2 Wochen – bis zur Arbeitsfähigkeit – Bürotätigkeit meist nach einer Woche
Danach zu beachten4–6 Wochen – Sportpause mit Kompressions-BH, Spaziergänge ausdrücklich erlaubt
WoBeratung und Nachsorge in der Praxis in Berlin-Prenzlauer Berg, die Operation stationär in der MEOCLINIC, Friedrichstraße 71 (Privatklinik im Quartier 206)
KostenträgerSelbstzahlerleistung oder private Kassenleistung

Und die Kosten? Einen Pauschalpreis gibt es nicht: Aufwand, Technik, Betäubung und Umfang unterscheiden sich von Person zu Person. Den verbindlichen Preis nennen wir Ihnen am Ende des Beratungsgesprächs, wenn wir wissen, was in Ihrem Fall sinnvoll ist – schriftlich und ohne versteckte Posten. Zahlt die Krankenkasse? In aller Regel nicht: Rein ästhetische Eingriffe sind Selbstzahlerleistungen. Gesetzliche Krankenkassen übernehmen nur, wenn eine medizinische Indikation vorliegt und anerkannt wird; private Kassen und Beihilfestellen entscheiden im Einzelfall. Wir sagen Ihnen offen, ob in Ihrem Fall überhaupt Aussicht darauf besteht. Und das Beratungsgespräch? Die ärztliche Beratung ist selbst eine Behandlungsleistung und wird nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) abgerechnet – auch dann, wenn Sie sich danach gegen einen Eingriff entscheiden. Was auf Sie zukommt, sagen wir Ihnen bei der Terminvergabe.

Fühlen Sie sich in sicheren Händen

Ihre Fachärzte für die Brustvergrößerung in Berlin

Portrait von Dr. med. Juliane C. Finke, Fachärztin für Plastische und Ästhetische Chirurgie in Berlin

Dr. med. Juliane C. Finke

Fachärztin für Plastische &
Ästhetische Chirurgie, Fellow of EBOPRAS

  • Schwerpunkt Brustchirurgie – ästhetisch und rekonstruktiv, inkl. Kapselfibrose und Implantatwechsel
  • Konsiliarärztin im Brustzentrum Krankenhaus Waldfriede, 2012–2014
  • Fachvorträge zu Bruststraffung (BCG 2023), Kapselfibrose (BCG 2024) und ästhetischer Mammachirurgie (BCG 2025)
Portrait von Dr. med. Stephan Frantzen, Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie in Berlin

Dr. med. Stephan Frantzen

Facharzt für Plastische & Ästhetische Chirurgie,
Facharzt für Chirurgie

  • Schwerpunkt Brustchirurgie – Brustvergrößerung, Brustrekonstruktion und Lipofilling
  • Chefarzt für Plastische Chirurgie am Helios Klinikum Berlin-Buch, 2015–2018
  • Fachvorträge u. a. zur 3-D-Quantifizierung beim Lipofilling der weiblichen Brust (DGPRÄC)
Verifizierbare Qualifikationen

Fachgesellschaften und Auszeichnungen

jameda-Auszeichnung: Patienten bewerteten Dr. Frantzen mit der Note 1,0, vollste Empfehlung bei Brustvergrößerung – zum jameda-Profil von Dr. Frantzen jameda-Siegel TOP 10 (01/2022): Dr. med. Juliane C. Finke, Ärzte für plastische & ästhetische Operationen in Berlin – zum jameda-Profil von Dr. Finke

Dr. med. Juliane C. Finke und Dr. med. Stephan Frantzen sind ordentliche Mitglieder der Deutschen Gesellschaft der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgen (DGPRÄC) und der Deutschen Gesellschaft für Senologie (DGS). Dr. Finke ist zudem Fellow of EBOPRAS und hat die europäische Facharztprüfung 2010 abgelegt; Dr. Frantzen operiert ehrenamtlich für INTERPLAST in Südamerika. Die jameda-Siegel führen zu den unabhängigen Arztprofilen mit Patientenbewertungen von Dr. Finke und Dr. Frantzen.

Häufige Fragen

Die häufigsten Fragen zur Brustvergrößerung

Medizinisch geprüft von Dr. Juliane C. Finke und Dr. Stephan Frantzen

01

Was kostet eine Brustvergrößerung bei Dr. Finke oder Dr. Frantzen?

Die Kosten für die Operation berechnen wir Ihnen am Ende des Beratungsgesprächs. Sie sind abhängig von der Wahl des Implantats, Ihren individuellen Gegebenheiten und davon, ob zusätzlich eine Straffung der Haut notwendig ist. Sie erhalten in jedem Fall einen schriftlichen Kostenvoranschlag.

02

Wie lange dauert die Brustvergrößerung?

Die Brustvergrößerung dauert etwa eine Stunde und findet in Vollnarkose statt. Bei gleichzeitiger Straffung, einer Verkleinerung der Brustwarzen, einem Implantatwechsel oder anderen Korrekturen dauert der Eingriff länger – mit kompletter Straffung etwa dreieinhalb Stunden.

03

Ist die Brustvergrößerung sehr schmerzhaft?

Die Einlage der Implantate unter den Brustmuskel ist schmerzhaft. In der Regel lassen sich diese Schmerzen mit herkömmlichen Schmerzmitteln gut abfangen.

04

Wie bereite ich mich auf meine Brustvergrößerung vor?

Dr. Frantzen und Dr. Finke informieren Sie mit ihrem Team ausführlich über alle notwendigen Vorkehrungen. Am OP-Tag kommen Sie nüchtern in die Klinik – also nichts essen, trinken oder rauchen. In den zwei Wochen vor dem Eingriff werden Sie von unserem Narkosearzt ausführlich über die Narkose aufgeklärt. In der Woche vor der Operation sollten Sie keine blutverdünnenden Medikamente wie Aspirin oder Thomapyrin einnehmen, da diese die Blutgerinnung verzögern.

05

Wie lange bleibe ich in der Klinik?

Wir empfehlen immer eine Übernachtung in der MEOCLINIC in der Friedrichstraße 71, damit Sie sich in Ruhe erholen können. Am Tag nach dem Eingriff machen wir eine Visite und entlassen Sie nach Hause. Dann sind Sie mobil, und wir haben Ihre Schmerzmittel an Ihren individuellen Bedarf angepasst. Bei der Visite bekommen Sie auch Ihre Folgetermine bei uns und eine Notfallnummer, unter der Sie Dr. Finke, Dr. Frantzen oder Herrn Saravia jederzeit erreichen.

06

Wer operiert mich und wer macht die Nachsorge?

Dr. Finke und Dr. Frantzen sind erfahrene, auf die Brust spezialisierte Fachärzte für Plastische und Ästhetische Chirurgie. Wer Sie berät, operiert Sie auch und betreut Sie bis zum Abschluss der Behandlung – einschließlich Visiten, Fadenentfernung und aller Kontrollen. Sollte Ihre Operateurin oder Ihr Operateur durch Fortbildung, Urlaub oder Krankheit verhindert sein, übernimmt der Partnerarzt gern eine Kontrolle: Beide verfolgen dieselben Konzepte in der hochspezialisierten Brustchirurgie.

07

Zeigen Sie Vorher-nachher-Fotos?

Seit dem 1. April 2006 ist es gesetzlich verboten, Patientinnen Vorher-nachher-Fotos anderer Patientinnen zu zeigen – so soll verhindert werden, dass falsche Erwartungen geweckt werden. Wir schützen die Privatsphäre unserer Patientinnen und schließen uns dieser Haltung an.

08

Wie lange bin ich arbeitsunfähig?

Das hängt von Ihrem Beruf ab: Bürotätigkeit können Sie in der Regel nach einer Woche wieder aufnehmen. Bei körperlich anstrengender Arbeit oder Arbeit mit Kleinkindern sollten Sie zwei Wochen einplanen. Eine Krankschreibung darf nur erfolgen, wenn die Krankenkasse den Eingriff übernimmt – das ist in der Regel nicht der Fall.

09

Wann kann ich wieder Sport machen?

Vier bis sechs Wochen sollten Sie keinen Sport treiben und schweres Heben vermeiden – so lange tragen Sie den Kompressions-BH. Spaziergänge sind in dieser Zeit erlaubt und ausdrücklich empfohlen.

10

Wie häufig müssen Implantate gewechselt werden?

Einen festen Wechselrhythmus gibt es nicht, Brustimplantate sind jedoch keine lebenslangen Medizinprodukte. Beschwerden, Formveränderungen, Rupturverdacht oder eine klinisch relevante Kapselfibrose müssen ärztlich abgeklärt werden; daraus kann sich eine Kontrolle, Behandlung, Entfernung oder ein Austausch ergeben. Auch ein Änderungswunsch kann Anlass für eine erneute Beratung sein.

11

Welche Implantate verwenden Sie?

Implantate von POLYTECH und Motiva – wir arbeiten mit der gesamten Produktpalette beider Hersteller und wählen Form (rund, anatomisch oder Ergonomix), Oberfläche und Füllung individuell nach Befund und Wunsch aus. Alle Implantate sind CE-zertifizierte Medizinprodukte der Klasse III.

12

Bekomme ich einen Implantat-Pass?

Ja – jede Patientin erhält direkt nach der Brustvergrößerung einen Implantat-Pass mit der genauen Lage der Implantate, dem Operateur und allen Kenndaten. Bewahren Sie dieses Dokument unbedingt auf. Seit 2024 werden Brustimplantate zusätzlich im gesetzlichen Implantateregister Deutschland (IRD) erfasst.

13

Kann ich mit Implantaten weiter zur Krebsvorsorge?

Ja, auch nach einer Brustvergrößerung sind Krebsvorsorgeuntersuchungen weiterhin möglich. Sprechen Sie mit Ihrer Frauenärztin oder Ihrem Frauenarzt über Ihre Brustvergrößerung – für die jeweilige Fragestellung wird das passende bildgebende Verfahren empfohlen.

Ihr nächster Schritt

Lassen Sie uns Ihre Wunschbrust planen

Eine ausführliche Internet-Recherche ersetzt nicht das persönliche Gespräch: Im Beratungstermin klären wir gemeinsam, welche Variante für Sie die beste ist – ehrlich, gründlich und mit realistischer Erwartung.

Verwandte Behandlungen: Bruststraffung in Berlin · Brustverkleinerung in Berlin · Brustchirurgie im Überblick

Medizinisch geprüft von Dr. med. Juliane C. Finke, Fachärztin für Plastische und Ästhetische Chirurgie, und Dr. med. Stephan Frantzen, Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie.
Zuletzt fachlich aktualisiert:
Die Inhalte dieser Seite dienen der allgemeinen Information und ersetzen keine ärztliche Beratung. Eine verbindliche Einschätzung zu Eignung, Ablauf, Kosten und Risiken ist nur nach persönlicher Untersuchung möglich.

Unabhängige Informationen: Das BfArM veröffentlicht aktuelle Hinweise zu Risiken von Brustimplantaten. Die FDA erläutert Langzeitrisiken, Ruptur, Folgeoperationen und seltene Kapseltumoren. Diese Informationen ergänzen, aber ersetzen nicht die persönliche Aufklärung.

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